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Toujours Provence

Unumstritten ist die Schönheit der Provence mit ihren stimmungsvollen Landschaften: der tellerflachen Camargue, dem grünen Luberon mit seinen Lavendelfeldern und ockerfarbenen Dörfern und der Alpilles mit den bizarr geformten Kalksteinfelsen. Nicht nur die wildromantischen Landschaften laden zum Tagträumen ein, auch die stilvoll renovierten Gutshöfe, Schafställe und Herrenhäuser, die zu authentischen Hotels umfunktioniert worden sind. Lieblingsorte – für Naturliebhaber, Kunstinteressierte, Gourmets und die Pariser Hautevolee. Wir haben die schönsten Adressen in der Provence für Sie persönlich getestet.

10 Lieblingsadressen für romantische Tage in der Provence:

Tipp 1: La Bastide de Marie – ein Reiseziel für Ästheten

Hellblaue Fensterläden, sandfarbener Stein, Reben und Zypressen – soweit das Auge reicht. Im Innern der Bastide de Marie ein entzückender Mix aus sinnesberauschendem Landhaus-Chic und unprätentiösem Luxus. Wer hier seine sieben Sachen ausgepackt hat, will gar nicht mehr weg.   

Tipp 2: Hameau des Baux – Concept-Hotel im Vintage Chic

Hameau des Baux ist chic, inspirierend und ein klein wenig exzentrisch – ein Concept-Hotel, in dem man alles kaufen kann, von den über 300 Vintage-Möbelstücken aus den Jahren 1950 bis 1990, über das Porzellan auf dem Tisch, die Kunst an den Wänden und dem Strohhut auf dem Zimmer. Und wenn einen die Lust auf eine Spritztour ins Blaue packt, steht dem Gast eine Flotte von sieben Cabrio Oldtimern zur Verfügung.  

Tipp 3: Domaine de Fontenille – ein Traum vom provenzalischen Herrenhaus

Provence fürs Fotoalbum: ein manikürter Park mit jahrhundertealtem Baumbestand, 250 Zypressen, 1'200 Rosensträuchern, historischem Brunnen mit Goldfischen und ein hauseigener Rebberg. Der spektakuläre Ausblick aus den Zimmern in der Domaine de Fontenille ist allein eine Reise wert.  

Tipp 4: La Mirande – auf Zeitreise in Avignon

Leuchtend ocker strahlt das Hotel La Mirande mit dem Papstpalast um die Wette. Der prachtvolle Bau geht auf ein Palais zurück, das Kardinal Arnaud de Pellegrue, ein Neffe von Papst Clément V., Anfang des 14. Jahrhunderts errichten liess. Salons und Zimmer haben wunderbar hohe Decken und versprühen die Eleganz und Opulenz des Ancien Régime. Handverlesene Antiquitäten und Gemälde verleihen den Räumen ihren unverwechselbaren Charakter und Glanz.   

Tipp 5: Mas de la Rose – zwischen Pinien und Lavendel

Im 17. Jahrhundert wohnten in dem provenzalischen Steinhaus Schafhirten, heute finden Grossstädter auf der Suche nach Landidylle ihr Glück auf Zeit hier. Alles strahlt Frieden, Ruhe und lässiges Savoir-vivre aus. Massive Deckenbalken, Terrakottaböden, Möbel im Shabby Chic und ein grosser Kamin schaffen in der Mas de la Rose eine Atmosphäre zum Einkuscheln.  

Tipp 6: Domaine de Capelongue – geschmacksfixierte Naturküche

Edouard Loubet fängt wie kein anderer den Duft der Natur auf dem Teller ein. Für sein Zedernholz-Soufflé sammelt er in den umliegenden Wäldern Zedernholzblüten und legt diese für 14 Tage in Alkohol ein. Dieses Elixier wird der Soufflémasse beigefügt. Das Ergebnis ist eine herrlich duftende, luftige Offenbarung. Jedoch ist nicht nur das Soufflé einen Umweg in die Domaine de Capelongue wert, wir sind begeistert von der geschmacksfixierten Naturküche.  

Tipp 7: La Petite Maison de Cucuron – ehrliche Marktküche ohne Schnickschnack

Im Gelb getünchten Haus im kleinen Dorf Cucuron steht Eric Sapet am Herd. Es gibt keine grosse Karte im La Petite Maison de Cucuron, lediglich zwei täglich wechselnde Menüs. Es wird gekocht, was der Garten bietet und auf den Märkten der Umgebung erhältlich ist. Eric Sapet lässt sich von den Produkten inspirieren.  

Tipp 8: Mas Tourteron – Frauenpower am Herd

Wer das schmiedeeiserne Tor zum Garten in der Mas Tourteron durchschreitet, betritt ein Reich, in dem Zeit kein Rolle zu spielen scheint. Nicht nur, dass der Garten mit seiner überwältigenden Blumenpracht und dem alten Baumbestand so aussieht wie zu Grossmutters Zeiten – auch viele Rezepte stammen aus dem Fundus von Elisabeth Bourgeois Mutter und Grossmutter. Mit Raffinesse hat Elisabeth die Familienrezepte zu herrlichen provenzalischen Gerichten verfeinert, die ihre eigene Handschrift tragen: feminin, sonnig und saisonal.  

Tipp 9: Le Bistrot du Paradou – eine Institution für Gourmands

Gastraum im Le Bistrot du Paradou

Im Bistrot du Paradou kommen alle zusammen: Einheimische, zugezogene Villenbesitzer, Künstler und angereiste Gourmands. Verständlich – denn die Besitzer haben mit viel Liebe zum Detail aus dem unscheinbaren Landgasthof einen himmlischen Ort in Vintage-Chic geschaffen. Die Atmosphäre ist erquickend fröhlich. Eine Institution, um gut und viel zu essen. Provence, wie wir sie lieben. Eine Webseite gibt es nicht, denn die Gäste kommen so oder so in Scharen.  

Tipp 10: Le Jardin du Quai – entspannt, pittoresk und wildromantisch

L'Isle-sur-la-Sorgue ist ein malerisches Städtchen und das Antiquitäten-Mekka der Provence. Nach dem Besuch des sonntäglichen Antiquitätenmarktes trifft sich tout Paris bei Daniel Hébet. Vis-à-vis von der Halle "Le Village du Antiquaires de la Gare" liegt versteckt der Eingang zum Le Jardin du Quai, den man über den romantischen Garten betritt. Man speist unter alten Kastanienbäumen, umrankt von Rosensträuchern und Glyzinien.  

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